Das bin ich

Ich heiße Nicole Uhland, bin 1985 geboren, bin Mama von zwei Jungs (geb. 2014 und 2016), verheiratet und wohne mit meiner Familie und meinen Schwiegereltern in einem Mehrgenerationen Haus in Wilsingen (Stadt Trochtelfingen) auf der schönen Schwäbischen Alb.

Schon unseren ersten Sohn habe ich hin und wieder, situationsbedingt, getragen. Mein erstes Tragetuch war ein günstiges von "Amazonas"  in der Größe 7. Als der Zwerg eineinhalb war, ich bereits im 6. Monat mit unserem zweiten Wunder schwanger, habe ich noch einen Storchenwiege Carrier dazu gekauft. Getragen wurde weiterhin nur sporadisch und eigentlich auch nur im Haus.

 

Dann kam Baby Nr. 2...

 

Unser zweiter Sohn war, hauptsächlich für mich, eine Herausforderung. Er wohnte wirklich 24 Stunden auf, an oder neben mir. Ab und zu ließ er sich vom Papa herumtragen. Das war aber eher die Ausnahme. Ich war so froh, mein Tragetuch und die Storchenwiege zu haben, denn der Kinderwagen war ein Albtraum. Weitere Tragetücher und Tragehilfen folgten im darauffolgenden Jahr und haben uns auf unserem Trageweg begleitet. Als der „Minibub“ 7 Wochen alt war, war es nicht mehr optimal für mich, den Zwerg vor dem Bauch zu tragen. Ich brauchte vor allem wieder Platz und freie Hände für den Großen. Ich habe mir eine Trageberaterin gesucht (es war gar nicht so einfach, eine in meiner "Nähe" zu finden) Sie zeigte mir, wie man auf dem Rücken trägt.

In dieser Zeit habe ich auch angefangen, mich bewusst und intensiv mit bedürfnis- und bindungsorientierter Elternschaft zu beschäftigen. Vieles davon haben mein Mann und ich schon intuitiv umgesetzt, ohne großartig darüber nachzudenken. Und trotzdem konnte ichr nun das Verhalten unserer Kinder besser deuten, die Hintergründe verstehen und warum es eben gut so ist, wie es ist. Dieses Wissen hat vor allem mir viel Druck, den wir unbewusst von außen erhalten haben, genommen. Zumindest in unserem kleinen Familiengefüge. Für unser Umfeld ist es heute noch viel zu oft viel zu schwer zu verstehen, was wir da eigentlich machen. Oder warum wir eben bestimmte Sachen nicht oder anders machen.

 

Das Schlafverhalten unseres zweiten Sohnes hat mich trotz meines theoretischen Wissens und trotz Bedürfnisorientierung sehr oft an meine Grenzen gebracht. Ebenso das Stillen. Wenn wir nicht geschlafen haben, haben wir gestillt. Gefühlt tagelang, schmerzerfüllt und ohne Pause. Ein Milchstau reihte sich an den anderen. Entlastung hat beides Mal eine Beratung gebracht. So hatten wir in den ersten 6 Lebensmonaten unseres zweiten Kindes schon eine Trage-, Still und Schlafberatung mitgemacht. Und ich würde es immer wieder tun und ich empfehle es immer wieder gerne. Nichts hätte für uns entlastender sein können, als diese Beratungsgespräche.

Aus diesem Grund habe ich mich Mitte 2017 auch dazu entschieden, einen neuen Weg zu gehen. In kleinen Schritten entstand eine Herzensangelegenheit: Ich möchte auch in meiner Umgebung diese Hilfe und Unterstützung für Familien anbieten.

 

 

Meine Aus- und Weiterbildungen

2017 - Kursleiterin FamilySteps®

2017 bis 2018 - Trageberaterin FTZB (erste Trageschule in Deutschland mit dem Qualitätssiegel der DVWO)

2018 - Schlafberaterin nach 1001Kindernacht®

2018 - Bindeweisen für Schwangere nach FTZB

2018 - psychologische Beraterin

2018 bis 2019 Stillberaterin AfS

2019 - Qualifizierte Eltern-Kind-Kursleitung

2019 - Beikostberatung

2019 - Musikkurse bindungsorientiert und achtsam leiten

2019 bis 2020 - Qualifizierung zur Tagespflegeperson

 

 

 

Es muss von Herzen kommen,

was auf Herzen wirken soll

- Johann Wolfgang von Goethe -